Was growney anders macht als Banken und Bankberater
Wir bei growney haben einen ganz anderen Fokus: Wir sind keine Bank, sondern als digitaler Vermögensverwalter ausschließlich den Interessen und Zielen unserer Kundinnen und Kunden verpflichtet. Unsere Expertise ist die unabhängige Beratung, die Entwicklung optimaler Anlagestrategien und die ständige kritische Überprüfung der eingesetzten Fonds bzw. ETFs.
Persönliche Ziele im Fokus
Die elementar wichtige Basis für eine passende und neutrale Anlageberatung sind die persönlichen Ziele der Anlegerinnen und Anleger. Es macht eben einen Unterschied, ob sie langfristig für die Altersvorsorge anlegen oder in den nächsten Jahren den Betrag für ein neues Auto, eine Traumreise oder das Eigenkapital für eine Immobilie ansparen wollen. Es macht auch einen Unterschied, wie viel Geld überhaupt zur Verfügung steht, ob Rücklagen bestehen oder was für eine persönliche Risikobereitschaft besteht.
Die traurige Nachricht: Im Tagesgeschäft von Banken und Sparkassen geht es leider nicht um die persönlichen Ziele der Anlegerinnen und Anleger. Banken und Bankberater verfolgen eigene Ziele: Absatzziele, Ertragsziele, Vertriebsvorgaben. Das Problem: Diese Ziele können den persönlichen Zielen der Kundinnen und Kunden komplett widersprechen.
Eine gute Anlageberatung bzw. Vermögensverwaltung sollte vor allem eines leisten: Den Anlegerinnen und Anlegern persönlich den Weg zum Erfolg ebnen, für eine entspannte finanzielle Zukunft.
Das Geschäft mit Provisionen
Wer sich bei der Bank oder Sparkasse für eine Geldanlage entscheidet, zahlt häufig Provisionen. Sowohl der Bankberater als auch die Bank selbst verdienen daran, wenn Kundinnen und Kunden bei der Bank einen bestimmten Aktienfonds, Dachfonds, Rentenfonds oder ein anderes Wertpapier kaufen. Bei Aktienkäufen wird das etwa durch Order-Provisionen oder Depotgebühren ausgewiesen. Wer mit Fonds sparen will, findet solche Provisionen oft im Kleingedruckten.
In der Regel verdienen Banken an solchen Geschäften nicht nur einmalig, sondern auf Dauer: Wird bei Fondskauf ein Ausgabeaufschlag verlangt (bis zu 6%), so fließt dieser teilweise an die Bank bzw. an den Bankberater. Gleiches gilt für die Verwaltungskosten, die Fonds verlangen (bis zu 3,5 % p.a.) – ein Teil davon kann als Bestandsprovision (sogenannte Kickbacks) an die Bank fließen.
Beispielrechnung Bank-Anlageberatung
Legen Anlegerinnen und Anleger 10.000 Euro bei der Bank in einen solchen Fonds an, so müsste dieser im ersten Jahr eine Rendite von 7,41 % erzielen, damit die Kosten (Beispiel: 5 % Ausgabeaufschlag + 2 % Verwaltungsgebühr am Jahresende) ausgeglichen wären. Trotz positiver Rendite hätten sie dann nach wie vor 10.000 Euro, hätten aber 741 Euro an Gebühren gezahlt – ein Teil davon fließt als Provision an die Bank.

Der Bankberater jedenfalls hat einen wichtigen Schritt gemacht: Er erhöht die Marge der Bank aus der Kundenbeziehung. Und durch die laufenden Bestandsprovisionen dürfte die Bank auch in den Folgejahren an dem Investment verdienen. Fondsgesellschaften verwenden die Verwaltungsgebühren nicht nur für das Fondsmanagement, sondern belohnen damit auch Banken, Sparkassen oder Versicherungen, die ihnen Kundinnen und Kunden vermittelt haben.
Durch die Provisionen ist der Bankberater also ein Verkäufer geworden: Er verkauft Finanzprodukte, die den Ertrag der Bank erhöhen. Mit etwas Glück profitieren auch die Kundinnen und Kunden – wenn die erzielte Rendite der Geldanlage höher ist als die Kosten.
Kosten beachten
Bei einer Geldanlage sind Kosten ein Faktor mit großer Auswirkung auf die Netto-Rendite, also das, was die Geldanlage erwirtschaftet. Bei aktiven Fonds, die von den „Beratern“ bei Banken und Sparkassen bevorzugt verkauft werden, fällt in der Regel direkt zu Beginn ein Ausgabeaufschlag an. Der Anlagebetrag wird so direkt reduziert. Ein solcher Ausgabeaufschlag dient ehrlicherweise zur Finanzierung der Vertriebskosten – damit wird die Hochglanzbroschüre bezahlt, die der Bankberater verteilt. Und natürlich die Provision, die die Bank und der Berater bekommen. Die Bank zahlt davon ihre Geschäftsräume – und den Kaffee, den Kundinnen und Kunden beim „Beratungs“-Gespräch bekommen. Wenn man ausrechnet, wie viel der Ausgabeaufschlag konkret ausmacht, wird das schnell der teuerste Kaffee überhaupt.
Hinzu kommen Jahr für Jahr Verwaltungskosten, sowohl für das aktive Fondsmanagement – also für Kauf und Verkauf von Aktien oder anderen Wertpapieren – als auch Bestandsprovisionen („Kickback“) für die Bank. Logischerweise müssen die Fondsmanager für ihre Arbeit bezahlt werden – anders als bei einem passiven Indexfonds (ETF), der die Wertentwicklung eines Index automatisch abbildet. „Aktive Fonds sind oft erfolgreicher“, wird der „Berater“ bei Bank oder Sparkasse vielleicht erzählen, um die hohen Kosten zu rechtfertigen. Unabhängige Studien zeigen hingegen das Gegenteil: Nur 19,1 % der aktiven Fonds waren 2024 besser als der jeweilige Vergleichsindex. In allen anderen Fällen (80,9 %) erzielten Anlegerinnen und Anleger bessere Ergebnisse, wenn sie direkt in einen Indexfonds investierten. Langfristig sind aktive Fonds sogar noch schlechter: Über fünf Jahre gesehen, können nur noch 14,5 % der aktiven Fonds den Markt schlagen. Die höheren Kosten fallen aber trotzdem an.
In seltenen Fällen verlangen Fonds sogar eine Rückgabegebühr. Wenn Anlegerinnen und Anleger die Fondsanteile verkaufen wollen, fallen dann also noch einmal bis zu 2,5 % Kosten an.
Ein guter Berater für eine passende Geldanlage darf natürlich etwas kosten. Schließlich soll er sich ja um die Finanzen kümmern, das Geld bestmöglich anlegen und im Sinne einer guten Rendite die Entwicklung im Blick behalten.
Das geht auch mit weniger Kosten – wenn das Geld in Indexfonds investiert wird. So profitieren Anlegerinnen und Anleger von der Entwicklung der Kapitalmärkte und erzielen mit großer Wahrscheinlichkeit eine bessere Rendite als mit aktiven Investmentfonds. Eine digitale Vermögensverwaltung wie growney kann Anlegerinnen und Anlegern dabei die komplette Arbeit abnehmen: Aus den Tausenden ETFs weltweit die geeigneten Fonds aussuchen, sie regelmäßig überprüfen und bei Bedarf durch bessere Fonds ersetzen. Die jährlichen Kosten einer solchen Geldanlage belaufen sich – inklusive Fondskosten dann auf weniger als 1 %. Auf den Kaffee in der Bank- oder Sparkassenfiliale müssten Anlegerinnen und Anleger dann allerdings verzichten.
Vergleich: Geldanlage und die Kosten

Bleibt die Rendite auch im zweiten Jahr so hoch, beträgt die Differenz sogar fast 700 Euro.

Eine weitere Kostenfalle bei der Geldanlage sind oft Depotkosten: Zusätzlich zu den Verwaltungsgebühren der Fonds verlangen einige Banken auch noch Gebühren für das Depot. Eine feste monatliche oder jährliche Gebühr etwa. Klar ist: Es gibt genug Alternativen – etwa digitale Vermögensverwaltungen – bei denen diese Kosten bereits inklusive sind.
Wissenschaftliche Portfolio-Strategie
Welche Strategie wird eigentlich bei einer Anlageberatung durch Banken oder Sparkassen verfolgt? Gibt es ein fundiertes Gesamtkonzept für die Geldanlage, werden Klumpenrisiken gezielt vermieden und die Asset Allokation – also die Verteilung auf verschiedene Anlageklassen auf wissenschaftlicher Grundlage durchdacht?
Bei Banken und Sparkassen läuft die Anlageberatung ja ehrlicherweise so ab: Der „Berater“ wird verschiedene Fonds vorschlagen: Mal einen Länderfonds, der z.B. in Deutschland oder in den USA investiert, mal Branchenfonds, etwa für die Technologie- oder die Chemie-/Pharmabranche. Dazu gibt es strategisch ausgerichtete Fonds, etwa auf Titel mit hohen Dividenden, auf weltweites Wachstum oder eine geringe Volatilität. Meist werden mehrere Fonds vorgeschlagen (in der Regel zwei oder drei). Anlegerinnen und Anleger entscheiden sich dann für eines der „Angebote“ – entweder nach Bauchgefühl oder weil sie irgendwo gehört/gelesen haben, dass in einem Land oder einer Branche hohe Wachstumsaussichten bescheinigt werden.
Unnötige Risiken bei der Anlageberatung
Das macht erst mal ein gutes Gefühl, weil die Anlegerinnen und Anleger einen gewissen Einfluss haben. Aber wie passen die unterschiedlichen Fonds im Portfolio nun zusammen? Ehrlicherweise ist die Antwort darauf oft: gar nicht! Gerade bei der eher zufällig zusammengestellten Kombination von Fonds gibt es unnötige Risiken:
Durch Überschneidungen von Fonds können Klumpenrisiken entstehen, weil bestimmte Titel in mehreren Fonds enthalten sind. Das ist beispielsweise der Fall, wenn in US-Fonds und Technologie-Fonds investiert wird. Viele Werte werden sich überschneiden. Auch wenn ein Wachstums- oder weltweiter Fonds im Portfolio ist, werden sich darin sehr viele US-Titel finden. Bedeutet: Mögliche Kurskorrekturen treffen die Geldanlage unnötig stark.

Es ist aber auch denkbar, dass durch unterschiedliche Fonds merkwürdige Konstellationen auftreten – gerade bei aktiven Fonds, wo Fondsmanager über Kauf und Verkauf von Aktien entscheiden. So kann es sein, dass in einem Fonds Apple-Aktien untergewichtet (also verkauft) werden. Weil das die individuelle Entscheidung eines Fondsmanagers ist, kann es vorkommen, dass der Manager eines anderen Fonds entscheidet, Apple-Aktien zu kaufen. Haben Anlegerinnen und Anleger beide Fonds im Portfolio, ergibt sich eine komplett inkonsistente Investment-Strategie.

Deswegen ist zu befürchten, dass ein Investment hier unzureichend gegen Klumpenrisiken oder Konsistenzprobleme abgesichert ist. Denn statt einer einheitlich strategischen Ausrichtung der Geldanlage schauen Banken und Sparkassen in der Regel vor allem auf die eigenen Absatzvorgaben: Es gilt, den Kundinnen und Kunden bestimmte Fonds zu verkaufen, meist die der eigenen Fondsgesellschaft.
Mit einer wissenschaftlich-fundierten Portfolio-Strategie lassen sich Risiken allerdings gezielt ausschließen: Wenn beispielsweise durch bei der Zusammenstellung von Länder- bzw. Regionen-ETFs Überschneidungen so gut wie ausgeschlossen sind und durch eine strategische Gewichtung – etwa anhand der realen Wirtschaftskraft (BIP) – eine Sicherheitskomponente gegen die Überhitzung von Märkten eingebaut wird.
Konsequente Strategie
Viele Anlegerinnen und Anleger kennen das: Nach einiger Zeit ruft der „Berater“ an. Es sei sinnvoll, das Investment umzuschichten – also Fondsanteile zu verkaufen und andere Fonds zu kaufen.
Durch den Verkauf von Fondsanteilen verliert die Bank bzw. Sparkasse tatsächlich das Anrecht auf die Bestandsprovisionen. Doch es winken neue attraktive Erträge: Wird bei Umschichtung ein neuer Fonds gekauft, ist wieder ein Ausgabeaufschlag fällig. Und auch der neue Fonds dürfte wieder Verwaltungskosten abziehen, von dem die Bank oder Sparkasse einen Teil abbekommt.
Fondstausch heißt oft: schon wieder Provision
Wird weiterhin von einer hohen Wertentwicklung von 7,41 % p.a. ausgegangen, so bleibt ein Jahr nach der Umschichtung exakt wieder der Betrag vom Vorjahr – etwas mehr als 10.500 Euro. Die positive Kursentwicklung wurde von den Kosten regelrecht aufgefressen. Wird ohne Ausgabeaufschlag und bei den geringen Kosten einer digitalen Vermögensverwaltung weiter investiert, so werden daraus mehr als 12.000 Euro – eine deutlich höhere Netto-Rendite.

Ein ähnlicher Effekt kann übrigens entstehen, wenn Anlegerinnen und Anleger unterschiedliche Fonds im Portfolio haben. Bleiben wir bei dem Beispiel, dass ein Fondsmanager Apple-Aktien verkauft, der andere dagegen kauft und beide Fonds im gleichen Portfolio vertreten sind. Dann ändert sich der Anteil an der Apple-Wertentwicklung nicht, für den Kauf und Verkauf von Aktien fallen aber Ordergebühren an – es entsteht de facto ein Wertverlust für die Anlegerinnen und Anleger.
Unabhängige Beratung
Bei der Anlageberatung von Sparkassen und Banken sollten Anlegerinnen und Anleger eines beachten: Ihre „Berater“ sind weder unabhängig noch produktoffen. Größtenteils verkaufen Banken Fonds der eigenen Fondsgesellschaft: Bei Sparkassen werden zum Beispiel größtenteils Deka-Fonds angeboten - also nur eine sehr begrenzte Fondsauswahl.
Um die besten ETFs oder Fonds zu haben, ist also die Unabhängigkeit bei der Anlageberatung bzw. Vermögensverwaltung besonders wichtig. Nur dann stehen die eigenen finanziellen Ziele im Fokus - statt der Verkauf bestimmter Fonds- oder ETF-Produkte.
Dass die Anlageberatung bei einem Robo-Advisor digital erfolgt, heißt nicht, dass Kundinnen und Kunden auf persönliche Betreuung verzichten müssen: Egal, ob per Telefon, (Video-)Chat, E-Mail, Post, Rückruf-Service oder mittels persönlichem Ansprechpartner – bei growney beispielsweise arbeiten Menschen für Menschen. Zu einer guten unabhängigen Anlageberatung gehört, dass es auf eventuelle Fragen schnelle Antworten gibt - zu allen Themen rund um die Anlagestrategie, die Entwicklung der Märkte und die Hintergründe der Asset Allokation.
Volle Transparenz
Wenn growney sich für einen Deka-ETF entscheidet, dann werden wir immer konkret die Gründe für die Auswahl benennen. Sowohl in unserem Anlagekonzept als auch in der Anlageberatung.
Gleiches gilt für die ständige Überprüfung der Fonds. Ergibt es sich beispielsweise, dass ein anderer ETF den Index genauer oder günstiger abbildet, so wird growney für seine Kundinnen und Kunden einen ETF-Tausch im Portfolio vornehmen - automatisch und ganz bequem.
Volle Transparenz gilt auch für die Kosten der Geldanlage: Statt sich über Provisionen von Fondsanbietern zu finanzieren, werden unabhängige Vermögensverwalter transparent machen, welche Verwaltungskosten die Fonds oder ETFs berechnen und wie hoch die jährliche Servicegebühr für die erbrachte Leistung im Rahmen der Vermögensverwaltung ist.
Unsere Verantwortung als Vermögensverwalter
Bei growney ist klar: Es geht um die optimale Anlagestrategie für die einzelne Anlegerin oder den einzelnen Anleger – um die Erreichung der finanziellen Ziele. Wir wählen nur die besten ETFs aus – und achten darauf, dass die Anlagestrategie zur persönlichen Situation passt.
Deshalb gilt bei uns:
- keine Provisionen von Fonds, keine Ausgabeaufschläge, keine zusätzliche Depotgebühr
- unabhängige Fondsauswahl und Beratung
- wissenschaftlich fundierte Portfoliostrategie
- zur individuellen Situation passende Geldanlage
- transparente Kriterien
- Vermeidung von Klumpenrisiken
- ständige Überwachung der Geldanlage
- geringe Service- und Fondskosten
- persönlicher Service
Der Wert Deiner Kapitalmarktanlage kann fallen oder steigen.
