Investieren in den 30ern: So optimierst Du Deine Finanzen
Dabei ist das weder schwer noch zeitaufwändig: In den 30er Jahren sollten Anleger drei wichtige Finanzziele klären, um für ihr ganzes Leben vorzusorgen.
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Ein wegweisendes Jahrzehnt
Die 30er sind ein Lebensjahrzehnt, das für viele Menschen über den Rest des Lebens mitbestimmt. Das durchschnittliche Heiratsalter lag im Jahr 2019 für Frauen in Deutschland bei 32,1 Jahren, für Männer bei 34,6 Jahren. Viele starten dann schnell in die Familiengründung: Bei der Geburt ihrer Kinder sind die meisten Frauen Anfang bis Mitte 30. Als Thirtysomething (engl.: beschreibt eine Person zwischen 30 und 39) treffen also viel Deutsche lebensverändernde Entscheidungen.
Aber nicht nur im Privatleben, sondern auch im Beruf stellen sich zwischen 30 und 39 wichtige Weichen. Nach Ausbildung und Studium sind die jungen Menschen nun voll im Berufsleben angekommen. Sie haben schon ein paar Jahre Erfahrung gesammelt und starten auf der Karriereleiter. Das hat auch Auswirkungen auf die Finanzen - für Frauen wie für Männer.
In diesem Jahrzehnt werden die größten Gehaltssprünge erzielt. Ab dem 40. Lebensjahr steigt das Gehalt nicht mehr so stark an wie vorher.
Nicht nur für Familie und Beruf sind die 30er wegweisend, auch für die Finanzen sollten jetzt grundlegende Entscheidungen gefällt werden. Gerade, weil so viel auf einmal passiert – denn eine clevere Finanzstrategie bedeutet eine Sorge weniger und damit mehr Energie für die vielen anderen Fragen des Lebens.
Es bietet sich an, die Finanzen anhand der folgenden drei Finanzziele zu optimieren – und von dem guten Gefühl zu profitieren, rundum vorgesorgt zu haben.
Finanzziel 1: Der Notgroschen (Sparen)
Wer zwischen 30 und 39 Jahre alt ist, hat sich in den 20ern etwas aufgebaut – umso wichtiger, dass der Lebensstil geschützt wird! Der Notgroschen bildet ein Sicherheitsnetz, das bei Arbeitslosigkeit, Krankheit oder unerwarteten Ausgaben helfen kann. Dieses Finanzziel ist so notwendig wie die Krankenversicherung: Jeder Erwachsene braucht einen Notgroschen, denn dieser ist die finanzielle Grundversorgung. Der Betrag sollte den Anleger und die Familie für drei bis sechs Monate über Wasser halten, falls das Gehalt einmal wegfallen sollte.
Wie berechnet sich der den Betrag, der als Notgroschen angelegt sein sollte? Die Formel ist zum Glück ganz einfach:
- Notgroschen = Monatliche Ausgaben x Überbrückungszeitraum
Dafür gilt es zunächst die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben zu schätzen (oder noch besser: mit einem Haushaltsbuch zu ermitteln – das geht auch ganz bequem per App). Diese Summe wird dann mit den Monaten multipliziert, die mit dem Notgroschen überbrückt werden sollen. Ob Anleger eher drei oder eher sechs Monate anpeilen sollten, hängt von mehreren Faktoren ab:
- Der Familiensituation: Finanziert eine Person nur sich selbst oder ist eine mehrköpfige Familie von dem Einkommen abhängig?
- Der Arbeitssituation: Erfolgt die Arbeit selbstständig oder angestellt? Wie krisensicher ist die Einkommenssituation? Würden sich schnell eine neue Einkommensquelle finden?
- Den finanziellen Verpflichtungen: Gibt es hohe monatliche Raten, z. B. für einen Kredit? Oder wird viel Geld für Dinge ausgegeben, auf die zur Not verzichtet werden kann?
Ein Notgroschen sollte lieber zu großzügig als zu knapp geplant werden. Jeder Monat „Puffer“ macht das Sicherheitsnetz noch stabiler. Die Summe sollte unbedingt gewinnbringend angelegt werden, statt ihn auf dem Sparbuch zu parken. So kann der Notgroschen auch dann Erfolge zeigen, wenn er nicht akut benötigt wird. Dafür eignet sich ein Tagesgeldkonto oder eine eher konservative Anlagestrategie wie ein Geldmarkt-Investment. So profitieren Anleger von einer guten Rendite bei einer geringen Volatilität.
Finanzziel 2: Die Altersabsicherung (Vorsorgen)
In dem Alter 30 bis 39 fühlen sich viele jung und fit. Die Rente scheint noch ewig weit weg zu sein. Obwohl beides stimmt, sollte gerade in den 30ern gezielt in eine Altersvorsorge investiert werden. Denn damit der Lebensstandard im Alter aufrechterhalten werden kann, braucht es mehr als die gesetzliche Rente.
Der Grund, warum die 30er entscheidend für die Lebenssituation im Alter sind, ist der Zinseszinseffekt. Das Gehalt erreicht in diesem Jahrzehnt wahrscheinlich ein Plateau und steigt nicht mehr so steil an wie bisher. Anleger in diesem können also gut abschätzen, wie viel Geld regelmäßig jeden Monat für die Altersvorsorge oder eine private Rente angelegt werden kann. Damit dieses Geld bis zur Rente ordentlich anwächst, braucht es Zeit - und die haben Anleger in diesem Alter.
Bei einer ETF-Rentenversicherung von growney kann der Zinseszinseffekt stärker wirken. Denn: Es werden in der Ansparphase keine Steuern fällig. Dadurch kann das Geld mit jedem Jahr Anlagedauer stärker wachsen. Und je länger in die Vorsorge investiert wird, desto größer wird der Zinseszinseffekt.
Wenn das Geld einmal gebraucht - etwa für eine Immobilie oder andere Pläne – lässt sich eine kostenlose Teil-Auszahlung veranlassen. So bleiben Anleger voll flexibel.
Finanzziel 3: Pläne, Ziele, Träume (Investieren)
Das Leben besteht nicht nur aus der unmittelbaren Zukunft und dem fernen Ruhestand, die mit Notgroschen und Altersvorsorge abgesichert werden. Ganz bestimmt gibt es noch weitere Pläne und Träume im Leben. Manche wollen ein Haus bauen oder für die Ausbildung der Kinder vorsorgen? Oder es wird eine berufliche Veränderung bzw. eine großen Reise geplant?
Für alle großen und kleinen Ziele ist die entsprechende finanzielle Grundlage notwendig. Und so unterschiedlich, wie diese Lebenspläne sein können, so unterschiedlich sollten auch die passenden Investitionspläne sein.
Deshalb bietet growney verschiedene Anlagestrategien an, die sich individuell miteinander kombinieren lassen. Am besten wird für jedes Sparziel ein eigener Plan eingerichtet – so besteht ein ständiger Überblick. Außerdem lassen sich die Investitionen optimal an Anlagedauer und gewünschte Rendite anpassen.
Zusammenfassung und Fazit
Liebe, Familie, Karriere – die 30er sind ein turbulentes Jahrzehnt. Anleger können sich mehr Ruhe verschaffen, in dem sie das Geld für sich arbeiten lassen. Mit einer individuellen Anlagestrategie lässt sich für alle Ziele im Leben vorsorgen.
Die Aufgliederung der Geldanlagen in unterschiedliche Ziele und die Unterstützung mit Anlagestrategien von Experten sind dabei eine zentrale Hilfe. So sparen sich Anleger die Energie für die weiteren Aufgaben, die das Leben für sie bereithält.
Der Wert Deiner Kapitalmarktanlage kann fallen oder steigen.
