Was ist Inflation?

Inflation

Eine Inflation bezeichnet man häufig auch als Geldentwertung. Dabei fällt durch verschiedene Mechanismen die Kaufkraft des Geldes und dieses ist entsprechend weniger wert. Im Alltag kann man dies z. B. im Supermarkt merken, für den Einkauf bezahlt man dann mehr als zuvor. Auch bei Anlagevermögen schlägt sich die Inflation nieder: Wenn für Geld keine oder nur geringe Zinsen gezahlt werden, dann wird es immer weniger wert. Für jede Geldanlage gilt also, dass sie mindestens die Inflation ausgleichen muss, sonst wird das Ersparte kontinuierlich weniger.

Gründe für Inflationsphasen gibt es viele. Wenn die Zentralbanken mehr Geld in Umlauf bringen, dann steigt die Inflationsrate. Ebenso können Unternehmen durch ständige Erhöhung der Preise eine Inflation antreiben (Angebotsinflation). Es ist aber auch möglich, dass durch eine erhöhte Nachfrage eine Inflation entsteht. Dann wird mehr nachgefragt, als produziert werden kann und die Preise steigen (Nachfrageinflation).

Eine leichte Inflation ist wirtschaftlich sinnvoll und geringe Preisschwankungen sind normal. Die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Teuerung sind entscheidend für die Effekte. Wenn die Entwertung des Geldes sehr schnell passiert, spricht man von Hyperinflation. Das Gegenteil ist eine Deflation – dabei sinken die Preise und das Geld wird mehr wert.

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