Was sind Anleihen?

Anleihen

Anleihen sind Wertpapiere wie Aktien, Fonds oder Derivate. Sie werden also an der Börse ge- und verkauft. Aber was steht dahinter?

Anleihen sind Schuldverschreibungen. Sie werden auch (fest-)verzinsliche Wertpapiere, Rentenpapiere oder Obligationen genannt. Als Käufer einer Anleihe geben Sie beispielsweise einem Unternehmen oder einem Staat einen Kredit in der Höhe des Kaufbetrages. Und erhalten im Gegenzug Zinsen für die Laufzeit. Aus den Zinsen ergibt sich die Rentabilität des Produktes. Anleihen gelten gewöhnlich als recht sichere und stabile Geldanlagen, da

1. das Risiko eines Totalverlustes kleiner ist als bei Aktien, Derivaten oder Fonds.

2. die Volatilität im Vergleich zu anderen Wertpapieren geringer ist. Der Wert schwankt also nicht so sehr.

Aber auch innerhalb der Anlageklasse der Anleihen gibt es große Unterschiede. Dies liegt vor allem an der Bonität des Herausgebers. Unter den Staatsanleihen gilt z. B. Deutschland als sehr sichere Anlage, es gibt aber auch weniger zuverlässige Kreditnehmer bis hin zu hochspekulativen Anleihen. Je höher die Bonität des Herausgebers, desto geringer fallen die Zinsen aus.

In Unterschied zu Fonds gilt eine Anleihe nicht als Sondervermögen und ist daher nicht gegen Insolvenz des Emittenten geschützt.

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