Negativzinsen vermeiden – das kann jeder!

Es trifft immer mehr Kunden von Banken und Sparkassen: Negativzinsen für Erspartes werden fällig. Das bedeutet: Es gibt keine Zinsen mehr für das Geld auf Girokonto, Festgeldkonto oder Sparbuch. Stattdessen erleben Kunden, dass Banken Negativzinsen berechnen. Teilweise wird ein sogenanntes Verwahrentgelt oder andere Gebühren verlangt.

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Wen betreffen negative Zinsen?

Privatkunden

Bei hunderten Banken und Sparkassen in Deutschland gibt es mittlerweile Negativzinsen für Privatkunden, teilweise schon ab dem ersten Euro.

Firmenkunden

Oft zahlen auch Unternehmen negative Zinsen für Bankguthaben, beispielsweise wenn sie Geld für spätere Investitionen zurücklegen wollen.

Vereine & Stiftungen

Die Bankguthaben von Vereinen oder Stiftungen sind ebenfalls betroffen, weil mittlerweile viele Banken und Sparkassen Negativzinsen berechnen.

Sparbuch

Das klassische Sparbuch oder Sparkonto wird heute oftmals mit Strafzinsen belegt, so dass das Geld der Sparer nicht von Zinsen profitieren kann.

Tagesgeld

Früher als kurzfristige und flexible Anlageform beliebt, gibt es heute kaum noch Zinsen auf Tagesgeld, oft werden sogar Strafzinsen berechnet.

Girokonto

Auch Girokonten oder Verrechnungskonten sind oft betroffen. Meist werden hier Negativzinsen ab einem bestimmten Geldbetrag fällig.

Ist die EZB-Zinspolitik der Grund für die Strafzinsen?

Minuszinsen auf Guthaben gelten oft als ein Ergebnis der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die verlangt seit 2014 Strafzinsen von Banken, die Geld bei der EZB parken. Anfangs waren das „nur“ 0,1 % p.a. Minuszinsen, im Herbst 2019 fiel der Einlagen-Zinssatz der EZB sogar auf -0,5 %.

Oft begründen Banken und Sparkassen Negativzinsen für Kunden mit diesem Einlagezins der Zentralbank. Dabei gewährt die EZB einen gewissen Freibetrag – bis zu diesem können Banken ohne Negativzinsen Geld bei der Zentralbank einlagern.

Sehr viele Banken verlangen Minuszinsen von ihren Kunden in Deutschland. Dazu gehören Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken genauso wie bei Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank, Sparda-Banken und PSD-Banken. Es gibt aber auch bei Online-Brokern (z.B. flatex) und Direktbanken wie DKB, N26 oder ING Diba Negativzinsen.

Zu Fragen wie ‚Welche Bank verlangt Negativzinsen?‘ und ‚Wann muss ich Negativzinsen zahlen?‘ veröffentlichen Verbraucherschützer und Finanzportale wie Stiftung Warentest, Finanztip, Biallo, Verivox oder Check24 regelmäßig Listen, aus denen hervorgeht welche Banken Minuszinsen verlangen und ab welchem Betrag negative Zinsen anfallen.

Dieser Grafik veranschaulicht Zinsentwicklung der EZB

Wie umgehe ich Negativzinsen?

Längst gibt es gute Alternativen zu Negativzinsen. Viele, die Negativzinsen vermeiden wollen, setzen auf die Geldanlage mit ETFs. Statt durch Minuszins Verluste hinzunehmen, hat das Geld dabei die Chance, eine Rendite zu erzielen. Die Vorteile:

Stets flexibel! Der angelegte Betrag kann stets ganz oder teilweise ausgezahlt werden.

Ideal diversifiziert! Mit ETFs wird nicht auf einzelne Aktien oder Anleihen gesetzt, sondern auf ganze Aktienindizes. So wird das Risiko gezielt verringert.

Gut abgesichert! Die ETFs werden in einem Depot bei einer deutschen Bank hinterlegt, auf den Namen des Kunden. Selbst im unwahrscheinlichen Fall einer Bankinsolvenz bleiben die ETF-Anteile Eigentum des Kunden.

Für alle! Eine solche Geldanlage als Alternative zu Negativzinsen ist schon ab einmalig € 500 möglich. Oder als monatlicher Sparplan ab € 25.

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Ratgeber: Alles Wichtige zu Strafzinsen


Wie Negativzinsen Sparbuch und Erspartes unattraktiv machen
Negative Zinsen bedeuten einen heftigen Einschnitt für alle Sparer. Wer Geld zurücklegt, will doch, dass es mehr wird – und das Sparen durch Zinsen belohnt wird. So kann das Geld mehr werden – und man sich später etwas leisten. Mit Minuszinsen passiert das Gegenteil: Wenn die Sparkassen oder Banken Negativzinsen verlangen, wird das Geld auf dem Konto weniger statt mehr. Da stellt sich die Frage: Warum sollte ich das Geld sparen statt es gleich auszugeben? Da viele Menschen in Deutschland für ihre Altersvorsorge sparen, ist hier eine Alternative zu Negativzinsen nötig.
Banken und Sparkassen: Tagesgeldvergleich lohnt kaum noch
Durch das aktuelle Zinstief sind nicht nur Zinsen auf Sparbuch oder Girokonto zur Seltenheit geworden. Auch bei Tagesgeld-Zinsen macht sich das deutlich bemerkbar. Oft gibt es bei Banken für Tagesgeld 0,00 Prozent – also nichts! Teilweise werden ab bestimmten Kontoguthaben auch Negativzinsen berechnet. Wo es noch Zinsen für Tagesgeld gibt, liegen diese nur geringfügig über 0,00 Prozent, weshalb sich ein Tagesgeldvergleich kaum noch lohnt.
Freigrenzen: Wann muss ich Negativzinsen zahlen?
Ab welchem Guthaben Minuszinsen verlangt werden, hängt vom jeweiligen Kreditinstitut ab: Egal ob Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank, Sparkasse, Volksbank, Raiffeisenbank, Sparda-Bank, PSD-Bank, flatex, N26, ING Diba oder DKB: Negativzinsen für Privatkunden wie Firmen sind sehr häufig geworden. Teilweise werden diese negativen Zinsen schon ab dem ersten Cent fällig, bei einigen Banken gibt es aber auch Freibeträge von € 5.000, € 10.000, € 50.000 oder € 100.000. Aber Vorsicht: Die Regeln und der Freibetrag werden häufig angepasst. Wer Negativzinsen vermeiden will, muss also stets auf dem Laufenden bleiben.
Was ist der Unterschied zwischen Minuszinsen und Verwahrentgelt?

Einige Banken ohne Negativzinsen verlangen stattdessen ein sogenanntes Verwahrentgelt oder monatliche Kontogebühren. Verwahrentgelt ist dabei nur ein anderes Wort für Minuszinsen.

Bei fixen Monatsgebühren werden zwar keine negativen Zinsen auf Guthaben berechnet, aber es wird ein fester Betrag pro Monat abgezogen, der als Verwahrentgelt oder Kontogebühr bezeichnet wird. So berichten Vergleichsportale wie Verivox, Check24 oder Biallo davon, dass Banken € 5 jeden Monat für ein Tagesgeldkonto verlangen, gleichzeitig aber keine Zinsen zahlen. Der Effekt für das Kontoguthaben ist dasselbe: Das gesparte Geld wird dann nicht mehr, sondern weniger.

Negativzinsen vermeiden: Gibt es Banken ohne Strafzinsen?
Ja, es gibt sowohl Sparkassen als auch Banken ohne Minuszinsen. Allerdings verändert sich das nahezu täglich, mehrere hundert Banken verlangen Strafzinsen von ihren Kunden. Welche Banken Strafzinsen berechnen und welche nicht, lässt langen Listen von Verbraucherorganisationen (Finanztip, Stiftung Warentest, Verbraucherzentralen) oder bekannten Finanzportalen entnehmen.

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