Direktbank oder Robo-Advisor – für was entscheiden Sie sich?

Direktbank oder Robo Advisor – für was entscheiden Sie sich?Als Privatanleger eigenständig ein Portfolio zusammenzustellen – das ist zwar möglich, aber aufwendig. Wer bei der Portfoliozusammenstellung nicht auf sich alleine gestellt sein möchte, findet Abhilfe beim Robo-Advisor. Die Fintech-Plattformen schlagen ihren Kunden eine auf die individuelle Risikobereitschaft zugeschnittene Anlagelösung vor. In diese können Anleger dann investieren – entweder als Einmalzahlung oder in Form eines Sparplans. Sie können sich mit der Empfehlung des Robo-Advisors aber auch an eine Direktbank wenden und die Strategie kopieren. Doch rentiert sich dieser Mehraufwand überhaupt?

Im Vergleich zu einer Filialbank sind Direktbanken eine flexiblere und kostengünstigere Alternative. Denn für die Depotverwaltung fallen meist keine Gebühren an und auch die Konditionen der Wertpapieranlage sind günstiger. Zudem sind Kunden von Direktbanken an keine Öffnungszeiten gebunden. Sie können ihr Depot online verwalten und somit zeitunabhängig Anteile erwerben oder verkaufen. Noch günstiger als bei der Direktbank ist die Geldanlage aber beim Robo-Advisor. Insbesondere die Vermögensanlage in Form eines Sparplans ist dort deutlich rentabler. „Das liegt vordergründig an den Mindestordergebühren, die bei einer Direktbank anfallen“, sagt Gerald Klein, Gründer und Geschäftsführer bei growney. „Durch diesen Kostenfaktor fällt der Gewinn im Vergleich zum Robo-Advisor deutlich geringer aus.“ Bei Robo-Advisorn hingegen sind alle Transaktionen im Servicepaket enthalten.

Ein Beispiel verdeutlicht diesen Gewinnunterschied: Zunächst repliziert man das auf growney.de angebotene Aktien-Portfolio grow100 und vergleicht es mit einer Umsetzung bei einer großen europäischen Direktbank. Ausgangslage ist eine Anlagesumme von 10.000 Euro und eine monatliche Sparrate in Höhe von 250 Euro. Das Vermögen wird über zehn Jahre investiert. Pro Jahr lag die Rendite des Portfolios vor Kosten bei 8,4 Prozent. Berücksichtigt man alle Kosten, darunter Handels-, Order-, Fonds- und Servicegebühren, hat der Direktbank-Kunde nach zehn Jahren 56.435,81 Euro angespart. Der Robo-Advisor-Kunde hat am Ende der Laufzeit 64.365,10 Euro. Das ist ein Plus gegenüber der Direktbank von fast 8.000 Euro oder 19,8 Prozent mehr Ertrag auf die eingezahlte Summe.

Für die Vorzüge der automatisierten Geldanlage spricht – neben dem Kostenfaktor – ebenso der Aspekt des Zeitaufwands. „Direktbank-Kunden sind bei der Portfoliogestaltung auf sich alleine gestellt“, erklärt Klein. „Für Investment-Einsteiger und Fondssparer, die gleichzeitig in mehrere Fonds investieren wollen, kann diese Variante zur Herausforderung werden.“ Bevor ein Investment getätigt wird, sollten Anleger einiges beachten: Möchte ich mein Portfolio passiv oder aktiv managen? Über welchen Zeitraum möchte ich mein Geld investieren? Wie risikobereit bin ich? Welches sind die richtigen Fonds für mich? Außerdem müssen sie Statistiken selbst berechnen und das Rebalancing, also die Wiederherstellung der ursprünglichen Portfoliozusammensetzung, sowie die regelmäßige Überprüfung der Fonds hinsichtlich ihrer Qualität übernehmen.

Beim Robo-Advisor hingegen ist die ständige Qualitätsüberwachung Teil der Serviceleistung. Kunden erhalten ein verständliches Reporting, und können sich in wenigen Sekunden einen Überblick über die Wertentwicklung und Zusammensetzung ihres Portfolios machen. Ergebnis ist ein renditestarkes Portfolio, das zum Risikoappetit des Anlegers passt und für die meisten Anleger kostengünstiger ist als eine Umsetzung über die Direktbank.

Über growney

growney ist eine Robo-Advisor-Plattform mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen bietet eine zielorientierte Anlage in Aktien- und Anleihefonds, die auf die persönliche Risikomentalität abgestimmt ist. Die Aktienfonds sind weltweit in über 2400 Aktien in 45 Ländern investiert. Die Gewichtung der Länder wird über deren wirtschaftliche Bedeutung vorgenommen. growneys Anleihefonds investieren in europäische Staats- und Unternehmensanleihen mit kurzen Laufzeiten und hoher Schuldnerqualität.


Über den Autor: Gerald Klein // growney Gründer & CEO Gerald Klein - growney CEO

Gerald Klein blickt auf 25 Jahre Bankenerfahrung im Kapitalmarktgeschäft zurück. Freunde haben Ihn oft gefragt: „Was soll ich mit meinem Geld tun?“ Mit growney hat er endlich die passende Antwort gebaut, hinter der er zu 100% steht.
„Erfolgreiche Geldanlage ist im Grunde relativ einfach und besteht aus drei Eckpfeilern: In ein kostengünstiges und diversifiziertes Fondsportfolio investieren, das zu meiner Risikomentalität passt.“
Diesen Weg verfolgt die growney-Anlageplattform konsequent. Mithilfe intelligenter Technologie testen Anleger ihre Risikobereitschaft, erhalten einen Anlagevorschlag und setzen diesen mit growney um.