Die fantastischen Vier: ETF Auswahlkriterien bei growney

ETF-Auswahl ist entscheidend

Kennen Sie das? Je größer die Auswahl, desto schwieriger die Entscheidung. Einerseits ist es gut, wenn es viele Produkte gibt. Unter ihnen sucht man sich das Beste heraus. Andererseits: Welches ist das „Beste“? Genau vor dieser Herausforderung stehen Privatanleger bei der Auswahl von Finanzprodukten. So gibt es zum Beispiel tausende Fonds, in die man investieren kann. Während vor einigen Jahren ETFs noch – zumindest in Europa – ein Nischendasein führten, haben sie sich inzwischen zu etablierten Anlagevehikeln gewandelt. Und auch hier gilt: Je mehr Produkte, desto besser die Vergleichsmöglichkeiten – aber desto schwieriger die Auswahl. growney scannt ständig den Markt nach den besten Produkten und filtert die entsprechenden ETFs für seine Kunden heraus. Dabei setzt growney auf vier Auswahlkriterien.

1) Renditeoptimierung

Ziel eines ETFs ist es, den jeweiligen Index möglichst genau abzubilden. In der Praxis ist dies jedoch nicht immer exakt umsetzbar. Häufig liegt die tatsächliche Rendite eines ETF unter dem Referenzindex, weil die Managementkosten abgezogen werden. Hinzu kommen Kosten für den Erwerb und Verkauf der einzelnen Aktien oder Anleihen bei physisch replizierenden ETFs. Auf Sicht von mehreren Jahren kann es durchaus sein, dass sich die Performance des ETF immer weiter vom Referenzindex entfernt – zum Nachteil der Anleger. Es gibt aber auch ETFs, die sich genau so gut oder sogar noch besser als der nachzubildende Index entwickeln. Und genau dies berücksichtigt growney bei seiner ETF-Auswahl. Im Fokus steht also bei growney die tatsächlich für den Anleger erwirtschaftete Rendite des ETF.

2) Steueroptimierung

Für Anleger ist es wichtig, ihre Rendite nach Steuern zu optimieren. Daher wählt growney wo immer möglich thesaurierende ETFs aus. Anders als bei ausschüttenden ETFs fließen hier die Dividenden der in dem Index enthaltenen Werte nicht direkt an den Anleger. Somit entfällt die Kapitalertragssteuer auf diese Gewinne bis zum Verkauf der Anteile. Zwar muss genau wie bei ausschüttenden ETFs auch bei thesaurierenden ETFs ein Teil der Kursgewinne über die Vorabpauschale jährlich versteuert werden, die Steuerbelastung ist aber bis zum endgültigen Verkauf der Anteile niedriger. Durch diese Steuerstundung bleibt über die Jahre mehr Geld im growney-Depot investiert, welches eine zusätzliche Rendite einbringt. So erwirtschaftet ein thesaurierender ETF durch den Zinseszinseffekt eine höhere Nachsteuerrendite.

3) Abbildungsgenauigkeit (Möglichst geringer Tracking Error)

Ein ETF sollte nicht nur die Entwicklung des Referenzindex über mehrere Tage, Wochen, Monate und Jahre möglichst genau nachbilden, sondern soweit es geht auch die Performance auf Tagesbasis exakt widerspiegeln. Wenn also der Kurs des Referenzindex zum Beispiel an einem Tag um 0,43 Prozent steigt, sollte der ETF-Kurs an diesem Tag auch um rund 0,43 Prozent steigen und nicht etwa fallen. Die abweichende Kursentwicklung des ETF zum Referenzindex nennt man im Fachjargon Tracking Error. growney berücksichtigt diesen bei der Auswahl und bevorzugt ETFs, die einen kleineren Tracking Error als die Vergleichsgruppe aufweisen.

4) Emittentenqualität

growney arbeitet nur mit ETFs, die der OGAW-Richtlinie entsprechen. OGAW ist die Abkürzung für „Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren“ (englisch UCITS). Diese europäische Verwaltungsrichtlinie reguliert den Rechtsrahmen, in dem Privatanlegern Investmentfonds – und damit auch ETFs – angeboten werden dürfen. UCITS-ETF bieten einen umfassenden Anlegerschutz. So ist auch gewährleistet, dass das Anlagekapital in einem ETF rechtlich gesehen Sondervermögen ist. Dadurch ist das Kapital der Anleger geschützt und geht nicht in die Konkursmasse ein. Darüber hinaus betrachtet growney das durch die ETF-Anbieter verwaltete Anlagevolumen, wie lange der Anbieter schon tätig ist und die Qualität der Sicherheiten bei etwaigen Swap- und Aktienleihegeschäften. Unter einem „Swap“ versteht man vereinfacht gesagt ein Tauschgeschäft mit einer Bank, um die Ertragsansprüche der Anleger zu erfüllen.

Rendite- und Steueroptimierung, Abbildungsgenauigkeit und Emittentenqualität – vier Auswahlkriterien, die dafür sorgen, dass unsere Produkte den „Best in Class“-Ansatz erfüllen. Auch dann, wenn etwa ein Fondsanbieter die Preise erhöht oder ein ETF plötzlich einen anderen Index abbildet. Daher prüfen wir die von uns angebotenen Fonds permanent und schlagen unseren Kunden gegebenenfalls den Austausch eines Fonds im Portfolio vor. So können wir sicherstellen, dass das Vermögen unserer Kunden in den besten Fonds der jeweiligen Anlageklasse investiert ist.


Über den Autor: Gerald Klein // growney Gründer & CEO Gerald Klein - growney CEO

Gerald Klein blickt auf 25 Jahre Bankenerfahrung im Kapitalmarktgeschäft zurück. Freunde haben Ihn oft gefragt: „Was soll ich mit meinem Geld tun?“ Mit growney hat er endlich die passende Antwort gebaut, hinter der er zu 100% steht.
„Erfolgreiche Geldanlage ist im Grunde relativ einfach und besteht aus drei Eckpfeilern: In ein kostengünstiges und diversifiziertes Fondsportfolio investieren, das zu meiner Risikomentalität passt.“
Diesen Weg verfolgt die growney-Anlageplattform konsequent. Mithilfe intelligenter Technologie testen Anleger ihre Risikobereitschaft, erhalten einen Anlagevorschlag und setzen diesen mit growney um.