Zwei Menschen studieren Finanzdaten; Dax-Endstand: Ausblick auf das Börsenjahr 2023

Ausblick auf das Börsenjahr 2023: Wie entwickelt sich der Dax?

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18. Januar 2023 // Aktuelles

Starker Start ins neue Jahr: In den ersten beiden Börsenwochen zeigen sich viele wichtige Börsenindizes im Plus. Der Deutsche Aktienindex Dax schloss am Donnerstag sogar wieder oberhalb von 15.000 Punkten – eine Notierung, die zuletzt vor Putins Ankündigung des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine erreicht worden war. Der Dax ist damit in knapp zwei Wochen schon deutlich gestiegen – teilweise auch stärker als Analysten für das Börsenjahr 2023 vorausgesagt haben. Ihre Chance: Tippen Sie als growney-Kunde richtig, wie sich der Dax zum Jahresende entwickelt und gewinnen Sie 1.000 Euro.

Trotz der Sorgen um eine drohende Wirtschaftskrise/Rezession und der immer noch hohen Inflation ist das Anlegerinteresse zu Jahresbeginn groß. Rund 8 % hat der Dax in den ersten zehn Handelstagen seit Jahresbeginn bereits zugelegt. Und nicht nur der Dax:

  • Die wichtigsten US-Indizes haben seit Jahresbeginn ebenfalls stark zugelegt. Dow Jones: + 3 %, Nasdaq 100: + 5,5 %, S&P 500: + 4,1 %.

  • Zuwachs auch beim britischen Index FTSE 100 (+3,7 %), beim japanischen Nikkei2 25 (+1,6 %), dem Schweizer Index SMI (+3,6 %) und an vielen anderen Börsenplätzen weltweit.

  • Besonders stark aber konnten Aktien im Euroraum zulegen. Der Euro Stoxx 50 ist mit rund 7,5 % im Plus, der Stoxx Europe 600 mit 5,5 %.

Gründe für die positive Entwicklung der Börsenkurse und Aktienindizes

Warum sind viele Börsenkurse und Aktienindizes seit Jahresbeginn gestiegen?

Inflation lässt nach

Die Inflation ist in den letzten Monaten deutlich gefallen, auch wenn sie trotzdem noch ein hohes Niveau erreicht. In den USA wurde für Dezember eine Inflation von 6,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat ermittelt. Zum Vergleich: Im Sommer 2022 waren noch Werte von über 9 % erreicht worden, in der EU und Deutschland sogar über 10 %. Für Dezember 2022 ermittelte das Statistische Bundesamt für Deutschland nun 8,6 % Inflationsrate.

Inflation - Unterschied zwischen Deutschland und USA

Aussicht auf moderate Zinspolitik

Mit der Entwicklung der Inflation dürfte sich auch die Zinspolitik der Notenbanken verändern. Die nächsten Zinserhöhungen dürften deutlich geringer ausfallen oder der Leitzins sogar auf dem aktuellen Niveau beibehalten werden. Das bedeutet für die Wirtschaft, dass sie erstmal keine höheren Kosten für Finanzierungen und Kredite einrechnen muss.

Ausweg aus der Energiekrise in Sicht

In Sachen Energiekrise zeichnet sich eine Entspannung ab, vor allem in Europa. Ein milder Winter, Sparmaßnahmen und die Erschließung neuer Beschaffungsquellen machen Versorgungsprobleme bei Strom oder Gas in Europa unwahrscheinlicher. Durch zahlreiche Hilfsmaßnahmen konnte auch der Preisanstieg für Firmen und Verbraucher gestoppt werden.

Wirtschaft wächst stärker als gedacht

Auch die befürchtete Rezession und die Gefahr einer Wirtschaftskrise ist bislang ausgeblieben. Trotz Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine, hohen Energiepreisen, Inflation, Verunsicherung und der weitgehenden Einstellung der Geschäftsbeziehungen mit Russland ist Deutschlands Wirtschaft 2022 gewachsen – um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Für dieses Jahr wird mittlerweile nur noch mit einem leichten Rückgang der Wirtschaftskraft gerechnet. In vielen Aktienkursen dürfte die Angst vor einer Rezession aber bereits einkalkuliert sein.

Gute Einstiegschance

Angesicht der Kursrückgänge bei vielen Aktien und Aktienindizes im vergangenen Jahr, bieten die Kurse eine eher gute Einstiegschance für die mittel- und langfristige Geldanlage. Schon im letzten Quartal des vergangenen Jahres zeichnete sich ab, dass etliche Anleger diese Chance nutzen und in die Kapital- und Aktienmärkte weltweit investieren.

Dax-Prognose: Wie sehen Experten das Börsenjahr 2023?

Wie eine exklusive Umfrage der Welt unter wichtigen Bankhäusern zeigt, wird teilweise ein weiterer Anstieg erwartet. Abgefragt wurde dabei die Dax-Entwicklung, also der erwartete Endstand zum Jahresende. Die Landesbank Hessen-Thüringen gibt den Dax-Endstand für 2023 mit 16.000 Punkten an – das wäre immer noch unter dem Allzeithoch des Dax von knapp 16.300 Punkten.

Die ING erwartet zum Jahresende einen Dax-Stand von 15.800 Punkten, Berenberg 15.700. Mit Ruland Research (11.500), der Bank Sarasin (14.000) und der Bank of America (14.300) sind auch einige dabei, die im weiteren Jahresverlauf eher noch einen Rückgang erwarten. Im Schnitt ergibt der Ausblick der Experten für den 29. Dezember 2023 einen Dax-Endstand von knapp 15.000 Punkten (14.976).

Tabelle zeigt Dax-Endstand im Börsenjahr 2023 - Expertentipps

Deutsche Anleger eher optimistisch

Die Mehrheit der Anleger in Deutschland erwartet ebenfalls ein Plus beim wichtigsten deutschen Aktienindex. Im Jahresverlauf wird der Dax zulegen, sagt in einer repräsentativen Befragung für growney mehr als jeder zweite Befragte (51,6 %). Mehr als jeder zehnte (10,7 %) sagt sogar: Der Dax wird deutlich steigen. 24,0 % der Befragten erwarten dagegen, dass der Dax sich negativ entwickelt.

Grafik zeigt Dax

Mehr Ergebnisse zur Umfrage

Auch wenn der Dax nicht die Entwicklung der Weltwirtschaft repräsentiert und bestimmte Branchen sehr stark überrepräsentiert sind, so dient er gerade Anlegern in Deutschland doch oftmals als Orientierungspunkt für die Geldanlage. Für eine gezielte Anlagestrategie ist es allerdings wichtig, den sogenannten „Home Bias“ – also das Investieren in den heimischen Markt zu vermeiden. Stattdessen bieten sich weltweite Anlagestrategien an, die nach wissenschaftlichen Kriterien zusammengestellt werden.

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